Landesgruppenausscheidungsprüfung

bei der OG Schaafheim am 24. und 25. August 2019 ………..

War der LG-Übungswart gewohnt, dass viele Telefonate, Bitten und Aufforderungen nötig sind, bis sich endlich eine OG bereit erklärt eine LGA durchzuführen, war das diesmal anders. Schon sehr rechtzeitig meldete die OG ihr Interesse zum 50 jährigen Vereinsjubiläum an und erhielt natürlich sofort die Zusage des LG-Vorstandes. Das Übungsgelände Schaafheims ist in der LG gut bekannt, fand hier doch schon die LGA 2005 statt.  Auch ist die OG sehr aktiv und kann es sich leisten keine weiteren Mitglieder aufzunehmen.

Mit 28 teilnehmenden Teams endlich wieder eine höhere Teilnehmerzahl. Dabei erfahrene HF mit neuen Hunden, aber auch neue und junge Mitglieder – Danke.

Die Übungsstunden wurden durch Siegbert Becker optimal organisiert, ausreichend Personal stand zu den Veranstaltungstagen bereit und die Preise befanden sich auf kameradschaftlichem Niveau. Zudem stellte die OG noch 5 Teilnehmer – Hut ab

Das Fährtengelände war mehr als ausreichend. Es befand sich in der Gemarkung der Gemeinde Semd – etwas 15 km entfernt und war nahezu gleichmäßig. Durch die Trockenheit wurden trotzdem von Fährtenlegern und Hunden sichere Arbeiten verlangt. Wegen der Hitze hatte wir uns entschlossen schon um 7.00 Uhr zu beginnen. Das hieß die Fährten mussten direkt bei Sonnenaufgang gelegt werden. Also früh aus den Federn. Das junge Fährtenteam mit Mark Eberius, Jens Pauly, Sascha Christ und Lukas Grenzer legte sicher der PO entsprechende Fährten. LG-Übungswart, Paul W. Koch hatte sich das Gelände rechtzeitig angesehen und teilte entsprechende Fährten ein.

Richter in Abt. A, Jügen Hess sah dann auch viele Topleistungen und konnte 2-mal auch die volle Punktzahl vergeben.

 

 

 

Unterordnung und Schutzdienst fanden auf dem im Industriegebiet des Ortes gelegenen Übungsplatz statt. An beiden Tagen war es sehr heiß. Desto höher sind die Arbeiten unserer vierbeinigen Freund, die nicht das Fell ablegen können, zu bewerten.

Diese extremen Witterungsbedingungen taten den Leistungen unserer Hunde kaum Abbruch. Peter Feldmann, der Abt. B und C bewertete sah etliche triebstarke und freudige Arbeiten, dass Fehler passierten, gehört zur den Natur eines solchen Wettkampfes, der trotz des Wetters an beiden Tagen sehr viele Zuschauer anzog.

Wir wissen, dass Peter Feldmann auf der BSP in Halle, wo er Abt. B richten wird seine sichere Arbeit wiederholt.

Zum 1. Mal auf einer LGA wurde Patrick Müller aus unserem LG-Helfer-Team eingesetzt. Er arbeitete schnell, fair, bei entsprechender Belastung der Hunde. Mit Daniel Stein im 2. Teil ein schon  erfahrener Helfer, der dies ebenfalls kann und zeigte. Wir hoffen, dass er auf der BSP eingesetzt wird.

Herzlichen Dank an die OG Schaafheim mit ihrem engagierten Team. Bitte übernehmt weitere Veranstaltungen.

August 2019, Paul Werner Koch

Fotos: Mandy Menzel und Anja Blödel

LGA 2019
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LGA 2019 Fährte vom 24.08.19
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Beschreibung der 7 Erstplatzierten – Abteilung Fährte – Richter: Jürgen Heß

Vincenzo Piroso – Peppino vom Heidhof
A.: Der Rüde nimmt am Ansatz intensiv die Witterung auf. Er arbeitet dann intensiv und gleichmäßig mit tiefer Nase die Fährte aus. Im letzten Drittel des 1. Schenkels  kommt er ganz kurz minimal von der Fährte ab und auf dem letzten Schenkel muss er kurzzeitig noch etwas intensiver und konzentrierter suchen.  Alle 3 Gegenstände werden überzeugend und gerade verwiesen, wobei er am 2. Gegenstand etwas zu lange gelobt wird.  -98 „V“-

Santina Sommer – Dobby vom treuen Kamerad
A.: Der Rüde wird ruhig zum Fährtenansatz geführt. Nach intensiver Witterungsaufnahme sucht der Hund intensiv bis zum 1. Gegenstand, den er überzeugender verweisen und sich hier wesentlich schneller legen muss. Beim Wiederansatz muss er sicherer die Fährte aufnehmen und erhält hier ein Zusatzhörzeichen  zum suchen.  Am 1. Winkel verlässt er kurz den Fährtenverlauf nach rechts bevor er in den 2. Schenkel hineinfährtet. Der Rüde sucht dann intensiv den restlichen Fährtenverlauf ab, wobei er an den 3. u. 4. Winkel jeweils kurz kreist.  Die Gegenstände 2 u. 3 werden überzeugend verwiesen.  -92 „SG“-

Thomas Lapp – Lord Ad-Gür
A.: Der Rüde nimmt am Ansatz intensiv die Witterung auf und folgt dem Fährtenverlauf,  bei gleichmäßigen Tempo, ruhig, intensiv und mit tiefer Nase. In der Mitte des 1. Schenkels gibt der HF ein kurzes HZ-Lob. Kurz vor dem 1 Winkel weicht er ganz kurz etwas von der Fährte ab. Die Winkel 1-4, sowie die Schenkel 2-4 werden intensiv ausgearbeitet. Auf dem letzten Schenkel muss der Hund noch minimal intensiver fährten. Alle 3 Gegenstände werden überzeugend verwiesen, wobei er sich beim 1. Gegenstand etwas ruhiger verhalten und sich  am 3. Gegenstand etwas schneller legen muss.  -96 „V“-

Adam Becker – Gringo Lobo Grande
A.:  Der Rüde wird ruhig zum Ansatz geführt und dort ins Sitz genommen und aus der Sitzposition angesetzt. Nach intensiver Witterungsaufnahme arbeitet der Hund, intensiv und mit tiefer Nase, bei gleichmäßigen Tempo den Fährtenverlauf aus, wobei er auf dem letzten Schenkel gegen Ende noch etwas intensiver  sein muss. Mit Ausnahme des 1. Winkels der geringfügig (um ca. 50cm)überlaufen wird und er sich hier sofort selbständig korrigiert , werden alle anderen Winkel sicher und intensiv ausgearbeitet. Alle Gegenstände werden überzeugend verwiesen.   – 97 „V“-

Benjamin Schweizer – Baghira vom Wolfstolz
A.: Die Hündin nimmt am Ansatz intensiv  die Witterung auf und zeigt mit Ausnahme eines kurzen kreisen  im 2. Schenkel  eine sehr überzeugende, intensive und gleichmäßige Fährtenarbeit.  Alle 3 Gegenstände werden überzeugend verwiesen, wobei der HF hier die Hündin jeweils zu lange lobt.  -97 „V“-   

Volker Spall – Carly von der Warme
A.: . Nach der Witterungsaufnahme  muss der Hund die Fährte, zeitweise noch intensiver und vom Suchtempo gleichmäßiger ausarbeiten. Auf dem 2. und 3. Schenkel sieht sich der Hund jeweils kurz um. Die Gegenstände werden alle sicher und überzeugend verwiesen.  -95 „SG“-

Thomas Kantyba –Bruno vom Wolfsstolz
A.: . Nach intensiver Witterungsaufnahme arbeitet der Hund, überwiegend intensiv und mit tiefer Nase den Fährtenverlauf aus. Auf dem 1. Schenkel stockt er kurz und im weiteren Verlauf kommt er ganz kurz minimal von der Fährte ab. Nach dem 1 Winkel verlangsamt der Hund etwas das Suchtempo und nach dem 2. Winkel muss er kurzzeitig noch etwas intensiver suchen. Die Winkel 3 und 4 werden intensiv und sicher ausgearbeitet. Alle 3 Gegenstände werden überzeugend verwiesen.  -96“V“-