Landesgruppen-Fährtenhundprüfung

am 20.10.2019 bei der OG Roßdorf und Umgebung ……..

Es ist immer schwierig diese Veranstaltung an Ortsgruppen zu vergeben, da wir große Flächen möglichst gleichmäßig und mit Pkw erreichbar benötigen. Außerdem kann sich keine OG hier eine goldene Nase verdienen, aber aus diesem Grund gibt es auch einen kleinen Zuschuss von der Landesgruppe.

Deshalb ist das Engagement der Ortsgruppe Roßdof mit ihrem Vorsitzenden, Harald Hemberger die mit viel Freude diese Aufgabe übernahm nicht genug zu würdigen.

Roßdorf liegt in der südlichen Wetterau nördlich von Hanau und bietet mit ihren weitläufigen Feldern beste Voraussetzungen. Wieder 15 Meldungen, wie in den Vorjahren lassen uns trotz insgesamt zurück gehender Zahlen positiv in die Zukunft schauen.

Schon im Morgengrauen begann der LG-Übungswart Paul-Werner Koch, der auch bewertete, mit der Einteilung der Fährten. Ihm standen mit Thomas Eberius, Mark Eberius, Heiko Scheurer, Daniel Stein, Benjamin Schweizer und Lukas Grenzer zum großen Teil junge, aber auch erfahrene Fährtenleger zur Verfügung. Die alle wegen des Zeitrahmens und des schweren Bodens gebraucht wurden. Ja, es hatte die Vortage stark geregnet und die zum Teil gesäten Äcker hatten sich voll gesogen. In einigen Teilen eine matschige Angelegenheit.

Martina Meudt arbeitete im organisatorischen Teil wieder schnell und souverän, so dass die Siegerehrung schon kurz nach dem Abschluss der Fährtenarbeiten durchgeführt wurde.

Siegerin dieser Veranstaltung wurde:
Hannelore Prüsse mit Göran vom Ortenberg
Der Hund arbeitet die gesamte Fährt zielstrebig, drangvoll, gleichmäßig und nahezu intensiv. Die Gegenstände werden verwiesen, wobei der 1.te, 3.te und 6.te etwas schneller verwiesen werden müssen. 98 V

2. Platz
Wolfgang Bergmann mit Honey vom Irrbühl
Sichere, zielstrebige, intensive und gleichmäßige Arbeit über den gesamten Fährtenverlauf. Der zweite Gegenstand wird weit vorzeitig verwiesen.97 V

3. Platz
Helmut Hüther mit Tecki vom Salztalblick
Eine aktive, drangvolle, zielstrebige nahezu gleichmäßige Arbeit der Hündin. Der zweite, spitze Winkel muss minimal direkter ausgearbeitet werden. 4 Gegenstände müssen etwas schneller verwiesen werden. 96 V

3. Platz
Petra Chmelarz mit Ares vom Geiersbühl
Der Hund zeigt eine zielstrebige, ruhige und zunächst sehr intensive Abeit, die zum Ende etwas intensiver bleiben muss. Im Bogen ist der Hd mal abgelenkt. Der folgende Winkel muss etwas direkter ausgearbeitet werden. 3 der 7 Gegenstände müssen etwas schneller verwiesen werden. 96 V

Auch im Folgenden wurden viele, sehr ordentliche Leistungen gezeigt. Durch den tiefen Boden waren die Verleitungen – weil auch jünger – schon optisch gut zu erkennen. Hier wechselten einige Hunde aus der Fährte in die Verleitung.

Anf. Nov. 2019
Paul-Werner Koch

 

 

LG-FH 2019
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