DJJM 2019

Berichte zur Veranstaltung von Thomas Kantyba, Kerstin Schneider, Franziska Weiß und Thomas Eberius ………

An Pfingsten war es wieder soweit! Ich durfte als LG Jugendwart, unsere Jugend und Junioren, zum Begrüßungsabend führen. Dieses Jahr war die Landesgruppe Hessen Nord Ausrichter der Deutschen Jugend und Junioren Meisterschaft 2019.

Die Jugendlichen aus dem Schau-Bereich liefen das erste Mal in Mannschafts-Anzügen mit ein zur Auslosung und Siegerehrung.

An dieser Stelle schon einmal vielen Dank an unsere Sponsoren für ihre Unterstützung.

Die LG Hessen Nord richtete zum 3. Mal dieses Event mit Bravour aus und ich muss sagen eine rundum perfekte Veranstaltung.

Für unsere Landesgruppe gingen 2. Teams IGP, 4. Teams Agility sowie 4 Hundeführer/innen im Schaubereich an den Start.

In diesem Jahr war die DJJM sehr emotional gefüllt da die Erwartungen der Starter sehr hoch waren.

Ich muss ein großes Dankeschön aussprechen, an die Hundeführer/innen die sich absolut fair und mannschaftsdienlich verhalten haben, an die Mannschaftsführer Thomas Eberius (IGP) und Kerstin Schneider (Agi) ohne euch wäre dieser reibungslose Ablauf nicht möglich gewesen.

Ich möchte mich außerdem bei den mitgereisten Fans für ihre Unterstützung bedanken.

Absolut super war es, dass immer Fans der Hessen Jugend als Daumendrücker bei allen Sparten vor Ort waren.

Sehr schön war, dass unser LG Sportbeauftragter Bernhard Hoffmann und Zuchtwartin Mandy Menzel vor Ort waren und die Jugendlichen unterstützten.

An diesem Wochenende war der Gedanke „Gemeinsam Deutscher Schäferhund„ gelebt worden.

Ich möchte an dieser Stelle allen Teilnehmern noch einmal für ihre Leistungen gratulieren. Ganz besonders natürlich der Deutschen Jugend Meisterin in IGP 1, Sarah Dittrich mit ihrem Hank sowie Sophie Klock zum Deutschen Vize Sieger Junioren Agility A1 mit ihrer Asha.

Auch im Schau-Bereich erzielten hessische Hundeführer/innen großen Erfolg, herzlichen Glückwunsch 👍🏻

Vielen Dank an die Sponsoren der Landesgruppen Jugend für ihre Unterstützung.

Diese waren:

Ich bedanke mich für die Unterstützung

mit sportlichem Gruß
Thomas Kantyba

 

DJJM 2019 in Philippsthal – Agilitymannschaft
Bericht von Kerstin Schneider

Lea Sophie Schneider mit Iwan von den Kosaken A3 Junior und mit Vlummi von den Wölfen A2 Junior (fehlt auf dem Bild), Sophie Klock mit Asha vom Otzberger Land A1 Junior und Malene Klock mit Ilse von der Glacis A1 Jugend.

Am Samstag Abend begann die DJJM mit dem Einmarsch der Mannschaften und der Auslosung der Startnummern. Bei der Aufstellung konnten wir die Jugendlichen der anderen Bereiche kennenlernen. Es wurde viel gelacht und geredet.

Unter dem Motto „Nicht bummeln“ liefen wir mit unserem Landesgruppenjugendwart Thomas Kantyba als 5. Gruppe mit der Musikunterstützung „Erbarme, zu spät-die Hesse komme“ in die Halle ein und waren alle mit unseren Losnummer zufrieden.

Am Sonntag wurde von Richterin Sabine Janku pünktlich um 10 Uhr der A1 Parcours gestellt. Mit klopfenden Herzen und trockenem Mund prägten sich Malene und Sophie die Reihenfolge der Hindernisse ein.

Mit Unterstützung unserer Fankurve ging Malene als 3. mit Ilse an den Start und legte einen super Lauf in einer sehr schnellen Zeit mit 4 Fehlern hin. Sophie legte mit Asha nach und absolvierte ihren Lauf mit 2 Fehlern.

Lea startete mit Vlummi in A2 und beendete den Lauf mit 1 Fehler.

Nach kurzer Verschnaufpause lief Lea mit Iwan in den A3 Parcours  und erreichte auch mit ihm mit einem Fehler das Ziel.

Nach einer kurzen Mittagspause trafen sich alle wieder zum Jumping am Parcoursrand.

Malene erreichte mit Ilse 1 Fehler und 1 Verweigerung , Sophie mit Asha fehlerfrei

Lea mit Vlummi und Iwan jeweils 1 Fehler und 1 Verweigerung das Ziel.

Somit landete am Ende des Tages Sophie mit Asha auf dem 1 . Platz und Malene mit Ilse, Lea mit Vlummi und Iwan jeweils in ihrem Bereichen auf dem 4. Platz.

Abends ging es ein bisschen gestylt zum Begrüssungsabend. Nach einer zum Glück kurzen Ansprache und der Ehrungen der Top 10 durften wir Thomas Kantyba und die anderen Jugendwarte, inklusive Herrn Oehmig als Bienchen verkleidet auf der Bühne bewundern. Danach wurde viel getanzt und gelacht. Ein rundum schöner Abend.

Am nächsten Tag ging es bei strahlendem Sonnenschein erneut um 10 Uhr zum Agilityplatz.

Mit Unterstützung der Fankurve gingen alle 4 wieder an den Start. Leider konnten wir nicht an  den Erfolgen von dem vorherigen Tag anknüpfen und so war das Ergebnis diesen Tages, dass wir viel Spaß hatten.

 

 

Sophie erreichte nach 4 Läufen den 2. Platz und sicherte somit ein Platz auf dem Siegerpodest. Lea mit Iwan erzielte den 4. Platz.

Um 17.30 Uhr stellten sich alle hinter dem Sportplatz auf zur Siegerehrung. Nach langem Warten durften wir endlich einmarschieren. Es ist immer wieder ein tolles Bild die stolzen Jugendlichen mit ihren Schäferhunden laufen zu sehen. Nach der Siegerehrung verabschiedeten wir uns alle herzlich voneinander und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr auf der DJJM.

 

Zuchtschau der Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaft
Bericht von Franziska Weiß

Während ein Teil der jungen Sportler bereits im Fährtengelände unterwegs, auf dem Agility-Platz die ersten temporeichen Läufe zu sehen waren und im Stadion um Punkte in der Unterordnung gekämpft wurde, begann auf dem angrenzenden Rasenplatz am Sonntagmorgen um 9 Uhr die Zuchtschau. 228 Hunde aus Hoch- und Leistungszucht fanden sich im Katalog wieder, darunter zahlreiche hochplatzierte Hunde der vergangenen Bundessiegerzuchtschauen, welche zwei spannende Schautage erwarten ließen. Auch die Richterauswahl verdeutlichte die Bedeutung der DJJM: Mit Marco Oßmann, Margit van Dorssen, Helmut Buß, Albrecht Woerner und Lothar Quoll, übernahmen gleich fünf Richter der diesjährigen Bundessiegerzuchtschau das richten der jeweiligen Klassen.

Schon bei den Proberunden, welche die Jugendlichen, mit den ihnen anvertrauten Hunden absolvierten, wurde deutlich, die Rahmenbedingungen sind perfekt: auf dem dichten Sportplatz Rasen waren keinerlei Unebenheiten festzustellen und die beiden aufgebauten Ringe wiesen eine angenehme mittlere Größe auf. Mit viel Fingerspitzengefühl und Können präsentierten unsere Jugendlichen Carina Rumpeltesz, Eric Finn Tauber, Tim Klaas und Jack Weiß insgesamt zehn Hunde von der Nachwuchsklasse bis zur Gebrauchshundeklasse. Selbst in der Gangwerksprobe der Gebrauchshundeklasse ließen sich die Hundeführer von der durchaus turbulenten und beeindruckenden Atmosphäre um den Ring herum nicht aus der Ruhe bringen und stellten die Hunde professionell und routiniert vor. Ein herzliches Dankeschön geht an die Eigentümer, die ihre Hunde vertrauensvoll in die Hände unserer Jungendliche gegeben haben. Die tollen Platzierungen zeigen, dass dies eine gute Entscheidung gewesen ist. Ein weiterer Dank geht an Hans-Dieter Wüst, Juwelier Wenthe, durch dessen Unterstützung auch die Schauteilnehmer mit Trainingsanzügen ausgestattet werden konnten.

Besonders erwähnenswert ist die Unterstützung, die unsere vier Schauläufer erfuhren. Die Schlachtenbummler und Teilnehmer aus den beiden anderen Bereichen waren jederzeit auf dem Schaugelände anzutreffen, kaum dass sich einer der Hundeführer zur Standmusterung in den Ring begab. Anfeuerungsrufe, Applaus und Jubel schallten immer wieder über den Platz und hinterließen auch bei den Richtern Eindruck. Sehr gefreut haben sich die Teilnehmer der Landesgruppe Hessen Süd über den Besuch von Landesgruppenzuchtwartin Mandy Menzel, die am Montag angereist ist, um am letzten Tag die Jugendlichen zu begleiten und jederzeit zu unterstützen. Nichtsdestotrotz wäre weitere Unterstützung aus der Landesgruppe wünschenswert gewesen. Die Deutsche Jugend- und Junioren Meisterschaft ist immer ein Besuch wert. Vor allem der Einmarsch der einzelnen Landesgruppe am Montagabend zur gemeinsamen Siegerehrung im Stadion ist ein absoluter Gänsehautmoment und sollte nicht verpasst werden.

An dieser Stelle sollte außerdem noch erwähnt werden, dass es den Jugendlichen, aus dem Bereich der Zuchtschau, durchaus möglich gewesen wäre weitere Hunde zu präsentieren. Mehrfach bewiesen sie am Wochenende ihr Können und zeigten dabei immer wieder, dass sie sich auf die unterschiedlichsten Charaktere einstellen können, sodass zu hoffen bleibt, das weitere Züchter und Hundebesitzer im kommenden Jahr bereit sind ihre Hunde für diese besondere Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.

Folgende Ergebnisse konnten die Jugendlichen der LG 08  erzielen:

Bewertung Klasse Hund Hundeführer Eigentümer
V 14 GHKL- R Miro vom Hornpfad Carina Rumpeltesz Dirk Seitz
V 6 L-GHKL-R Ixmann v. Kuckucksland Carina Rumpeltesz Erich Brenner
V 8 L-GHKL-R Iwaan v.Elbe-Saale-Winkel Eric Finn Tauber Rainer Busch
SG 1 L-JHKL-H Infinity von der Kwast Jack Weiß Jack Weiß
SG 2 L-JKL-H Lala vom Kuckucksland Jack Weiß Karolina Hruszczak
VV 3 L-NWK (9-12) Nixe vom Usinger Schloß Eric Finn Tauber Heidemarie Busch
VV 5 L-NWK (9-12) Zaira vom Bierstadter Hof Jack Weiß Karolina Hruszczak
VV 4 NWK-R (6-9) Ilkas v.d.Burg Reichenstein Tim Klaas Sabine Wolf Exner
VV 3 NWK-H (6-9) Ilka v.d.Burg Reichenstein Eric Finn Tauber Lothar Gäfgen
Platz 2 Vet.-H Quonnie v.d. Bischofseiche Jack Weiß Franziska u. Andreas Weiß

Weitere Hunde von Eigentümern aus der Landesgruppe, welche im Wettbewerb vorgestellt wurden:

Bewertung Klasse Hund Hundeführer Eigentümer
V 2 GHKR Whillo vom Klostermoor Luisa Rath Hans-Dieter Wüst u. Kaya Suzuki
V 7 GHKH Finja von Walenius Luisa Rath Nicole Weißmann u. Hans-Dieter Wüst
V 9 GHKH Olivia vom Bierstadter Hof Anna Michaela Maier Rüdiger Mai u. Michaela Maier Havelkova
V 13 GHKH Bobo von Cohinor Jan Niklas Petzold Fabian Daniel Schlick
V 3 L-GHKH Ciwi von Cohinor Laura Czech Melissa Mackey
V 9 L-GHKR Shimon Allemania Laura Czech Gerhard Fix
SG 3 JKR Hammer v.d. Berghofer-Heide Fabian Daniel Schlick

 

IGP
Bericht von Thomas Eberius

Für die diesjährige DJJM im nordhessischen Philippsthal konnten wir unser Landesgruppen-Starter-Kontingent leider nicht ausnutzen, da sich nur 2 Teams qualifiziert hatten: Sarah Dittrich mit Hank vom Silvano in IGP 1 und Jaqueline Franz mit Hanja vom zwei Länder Team in IGP 3. Beide starteten in der Jugendwertung.

Nach einem erfolgreichen Training am Samstagmorgen, bei dem pro Teilnehmer nur 9 min. für Unterordnung und Schutzdienst zur Verfügung standen, fieberten alle dem feierlichen Einmarsch der Landesgruppen-Teams und der anschließenden Auslosung in der Festhalle am Samstagabend entgegen.

Aufgrund der Lose ergaben sich Startzeiten für Sarah und Hank in B und C am Sonntagnachmittag sowie Fährte am Montagmorgen während Jaqueline und Hanja den Wettbewerb mit der Abt. A am Sonntagvormittag beginnen sollten, um dann am Montagvormittag  Unterordnung und Schutzdienst zu zeigen.

Jaqueline Franz begann am Sonntag ihren Wettkampf in der Abt. A. In einem optimalen Fährtengelände – saftige Wiesen, die bereits einmal gemäht worden waren – leistete ihre Hanja eine vorzügliche Arbeit mit 96 P.

Dann war es im Stadion endlich soweit, das erste südhessische Team – unterstützt von zahlreichen Fans – betrat den Stadionrasen. Leider begann Hank die UO mit einer sehr führerbezogenen Ablage, zeigte ein hohes Sitz und verweigerte den Rücksprung an der 1 m Hürde: Bewertung 70 P. Im anschließenden SD zeigte er dann eine solide Arbeit mit 90 P.

Der zweite Veranstaltungstag begann für die hessischen Teilnehmerinnen zeitgleich für Sarah in der Fährte und Jaqueline im Stadion in der Unterordnung. Während Hank eine sehr gute Fährtenarbeit mit 94 Punkten ablieferte, zeigte Hanja eine gute Unterordnung und erhielt dafür 86 Punkte. Im abschließenden Schutzdienst führten u.a. leichte Schwierigkeiten beim Revieren, ein starkes Einsteigen beim Stellen und Verbellen, ein Nachfassen sowie ein Doppelkommando zu einer Bewertung von 74 P.

In der Endabrechnung ergaben sich dann für Jaqueline und Hanja 256 P. und ein sehr guter 7. Platz in IGP 3 sowie 254 P. und der Deutsche Meistertitel in IGP 1 für Sarah und Hank.

Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle für die beiden Teams für ihre gezeigten Leistungen und die daraus resultierenden Ergebnisse.

Vielen Dank auch an die zahlreichen mitgereisten Fans für die Unterstützung schon am Trainingstag für Auf- und Abbau der Geräte, ohne die eine Einhaltung der engen Zeitvorgabe nicht möglich gewesen wäre.

 

Fotos: Martina Eberius

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