Leistung

LG-Qualifikation zum 7-Länderwettkampf

LG-Qualifikation zum 7-Länderwettkampf

am 28. und 29. März 2015 bei der OG Hungen

S. Becker, H. Welsch, C. BeckerNach Wochen in denen sich der Frühling schon mal ankündigte zeigte dieses Wochenende besonders am Sonntag, dass der Winter noch nicht vergessen ist. Eine sehr große Anzahl von Zuschauern aus allen Teilen der LG verfolgten  die Vorführungen an beiden Tagen interessiert. 27 Teams nahmen an diesem Wettkampf teil. Eine Beteiligung die mehr als zufriedenstellend ist.

Schon seit Weihnachten hatten einige Teams fleißig auch auf dem Hungener Platz geübt, was aber Hermann Schneider, den 2.Vorsitzenden der Ortsgruppe nicht aus der Ruhe brachte. Er stand immer den eifrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung und auch in den OG-Übungsstunden  wurden  neue Kontakte geknüpft  und Freundschaften  geschlossen.

Als Fährtengelände standen mehrere große Äcker zur Verfügung die seit der Herbstbestellung abgelagert waren und damit nahezu gleichmäßige Bedingungen boten. Die aktiven Frühjahrsbestellungen der Bauern machten  allerdings dauernde Neuplanungen nötig. M. Meudt, Fährtenleger H. Müller, D. Stein, M. EberiusNach Einteilung des Verfassers legten Hubert Müller, Bernd Scheibelein, Mark Eberius und Daniel Stein Fährten die der PO entsprachen. Herzlichen Dank  für diese sicheren Arbeiten.

Thomas Lapp, der Richter in Abteilung A konnte bei vielen Teilnehmern die Arbeiten mit hohen Ergebnissen belohnen, musste jedoch auch wenige Male ein M aussprechen.

In der Unterordnung überzeugten fast alle Hunde durch sehr freudige, führige, schnelle und triebstarke Arbeiten. Leider muss aber auch erwähnt werden, dass viele Arbeiten durch große Fehler gekennzeichnet waren, wodurch Reiner Beitel, der hier bewertete oftmals deutliche Abstriche vornehmen musste.

T. Lapp, R. Beitel, R. Voortman

Jens Pauly + Daniel SteinJens Pauly und Daniel Heise arbeiteten im Schutzdienst als Helfer sportlich und  fair mit der nötigen Belastung absolut gleichmäßig. Rainer Voortman zeigte sich mit den Arbeiten zufrieden, konnte er doch 2 Mal Höchstnote vergeben und alle Hunde konnten in dieser Sparte erfolgreich abschließen.

Die Mitglieder der OG Hungen und befreundeter Ortsgruppen – hier ist besonders Florstadt zu nennen –  hatten alle Hände voll zu tun, um den großen Andrang an den Theken zu bewältigen.  Übrigens 29 Frauen, Männer und ein halber Mann kamen zum Einsatz. Tätigkeiten, die bei den vielen Besuchern höchste Anstrengungen abverlangten.  Noch einmal vielen Dank an die OG  Hungen, die nach wenigen Jahren der Enthaltung wieder an die erfolgreichen Zeiten der 80er und 90er anknüpfte, in denen die LGA gefühlt immer in Hungen stattfand.

Nach vielen Jahren dann wieder mal Helmut Welsch, ein „alter Hase“ auf dem Siegertreppchen mit  einem Team in der Folge, das im Wesentlichen (Jens Fischer hat sich noch dazwischen geschlichen) aus Schaafheim kommt. Herzlichen Glückwunsch dorthin.

Dass dann das Bier später alle war, würde ich nicht als Wunder bezeichnen…

Mit einem Team, das also „alte Hasen“  und  jüngere Kollegen aufweist fahren wir mit den besten Hoffnungen nach Kronau (LG Baden) unweit der hessischen Grenze und wissen, dass auch viele Fans uns begleiten, um die tollen Leistungen unserer Mannschaft zu verfolgen.

Erfreulich, dass neue Anzüge und Polo-Shirts von Rainer Voortman, Jens Fischer und Günter Röhrig gesponsert werden – auch Euch ein Dankeschön.

03.04.2015 Paul-Werner Koch

Fotos Siegerehrung: Vanessa Maibaum

 

Fotos Unterordnung und Schutzdienst: Helena Spindler

 

Richterberichte

Fährte / Richter: Thomas Lapp

  • H. Welsch mit Dasko vom Weiseritztal
    Nach intensiver, ruhiger Witterungsaufnahme sucht der Hund sehr sicher, mustergültig intensiv und absolut gleichmäßig. Nach dem 2. Winkel ist der Rüde einmal kurzzeitig abgelenkt und guckt hoch, sucht aber ohne Einwirkung des HF sofort, selbstständig weiter. Alle Winkel werden sicher ausgearbeitet, alle Gegenstände überzeugend verwiesen. Vorzüglich 99 Punkte
  • Jens Fischer mit Attila vom Esseltal
    Der Rüde nimmt auf anspruchsvollem Fährtenuntergrund intensiv die Witterung auf und sucht auf der gesamten Fährte sicher und gleichmäßig. Auf den Schenkeln 1, 2 und 4 sucht der Rüde sehr intensiv. Auf den Schenkeln 3 und 5 muss er phasenweise intensiver arbeiten. Die Gegenstände 1 und 2 müssen noch schneller verwiesen werden. Der 3. Gegenstand wird überzeugend verwiesen. Vorzüglich 96 Punkte
  • Siegbert Becker, Hutch von Black Grey
    Der Rüde nimmt am Ansatz intensiv die Witterung auf und sucht bis zum 2. Winkel sicher, intensiv und gleichmäßig. Den 1. Gegenstand verweist der Rüde überzeugend. Der 1. Winkel wird sicher ausgearbeitet, der 2. Winkel muss noch geringfügig entschlossener ausgearbeitet werden. Nach dem 2. Winkel sucht der Rüde sicher bis zum 2. Gegenstand und verweist diesen zunächst überzeugend. Er muss aber in der Endphase etwas ruhiger liegen. Nach direktem Wiederansatz am 2. Gegenstand ist die Suchleistung bis zum 3. Winkel ohne Beanstandung. Der dritte Winkel muss noch geringfügig sicherer ausgearbeitet werden. Nach dem 3. Winkel sucht der Rüde überzeugend, sicher, intensiv und gleichmäßig bis zum Ende. Der 4. Winkel wird sicher ausgearbeitet, der letzte Gegenstand überzeugend verwiesen. Vorzüglich 99 Punkte.
  • Christopher Becker mit Cassius von der wilden Horde
    Auf sehr hartem Fährtenuntergrund nimmt der Rüde intensiv die Fährtenwitterung auf. In der Mitte des Schenkels faselt er kurzzeitig etwas. Der 1. Gegenstand wird zunächst überzeugend verwiesen. In der Endphase muss er etwas ruhiger liegen. Nach intensivem Wiederansatz stockt der Rüde vor dem 1. Winkel kurz, sucht aber sofort selbstständig weiter. Der 1. Winkel wird sicher ausgearbeitet. Nach dem Winkel muss der Rüde kurzzeitig etwas intensiver suchen. Danach wird der 2. Schenkel ohne Beanstandung ausgearbeitet. Der 2. Winkel wird sicher ausgearbeitet. Direkt nach dem 2. Winkel noch etwas intensiver suchen. In dieser Phase stockt der Rüde kurz, sucht sofort selbstständig und ohne Fehler weiter bis zum 2. Gegenstand den er überzeugend verweist. Der Rüde sucht ab dem 2. Gegenstand sicher und gleichmäßig bis zum 3. Gegenstand. Er muss lediglich nach dem 3. und 4. Winkel, die beide sicher ausgearbeitet werden kurzzeitig etwas intensiver suchen. Der 3. Gegenstand wird überzeugend verwiesen. Sehr gut 95 Punkte
  • Jens Scheika, Campino von der wilden Horde
    Nach intensiver Witterungsaufnahme sucht der Rüde auf dem gesamten Fährtenverlauf sehr intensiv, sicher und gleichmäßig. Die Winkel werden sicher ausgearbeitet und die Gegenstände überzeugend verwiesen. Vorzüglich 100 Punkte
  • Volker Spall, Keagan von der Salztal-Höhe
    Nach intensiver Witterungsaufnahme sucht der Rüde auf dem gesamten Fährtenverlauf sehr sicher und gleichmäßig. Direkt nach dem 4. Winkel muss er noch intensiver suchen. Alle anderen Schenkel werden sehr intensiv ausgearbeitet. Die Winkel werden sicher ausgearbeitet. Der 1. Gegenstand muss schneller verwiesen werden. Der 2. Gegenstand wird zunächst überzeugend verwiesen. In der weiteren Verweisphase muss der Rüde noch etwas ruhiger liegen und beginnt leicht vor dem Hörzeichen des HF mit dem Ausarbeiten der Fährte. Vorzüglich 98 Punkte.

 

Unterordnung / Richter:  Reiner Beitel

  • Helmut Welsch mit Dasko vom Weiseritztal
    Freifolge: Der Rüde muss sich teilweise etwas freudiger präsentieren. Er geht leicht schräg vor. Beide Kehrtwendungen müssen etwas enger gezeigt werden. Beim Halten sitzt er schnell und gerade.  G
    Sitz aus der Bewegung: In der Entwicklung geht der Rüde leicht schräg. Auf HZ setzt er sich schnell und gerade. SG
    Ablegen in Verbindung mit Herankommen:  Auf HZ muss sich der Rüde etwas schneller legen. Beim Abrufen kommt der Rüde flott zum HF. Der Vorsitzt ist trotz Spreizhaltung des HF leicht schräg.   G
    Stehen aus dem  Laufschritt: Auf HZ muss der Rüde etwas schneller stehen in der Folge schnuffelt er kurz.  Beim Abrufen kommt der Rüde flott zum HF. Der Vorsitz muss etwas schneller gezeigt werden.   G
    Bringen auf  ebener Erde: Der Rüde geht flott zum Holz, muss es etwas direkter aufnehmen und den Rücklauf zum Ende der Übung etwas schneller zeigen. Das Holz beim Vorsitz etwas ruhiger halten.   G
    Bringen über die Hürde: Der Hin und Rücksprung ist kraftvoll. Der Rücklauf muss etwas druckvoller gezeigt werden. Beim leicht versetzten Vorsitz muss das Holz etwas ruhiger und fester gehalten werden.   G
    Bringen über eine  Schrägwand: Der Hin und Rücksprung ist kraftvoll. Beim leicht schrägen Vorsitz muss das Holz etwas ruhiger gehalten werden.  G
    Voraussenden mit  Hinlegen: In der Entwicklung geht der Rd. aufmerksam mit. Auf HZ muss sich der Rüde direkter in die angezeigte Richtung entfernen und sich auf HZ etwas schneller legen. Der Wechsel in die EGS wird schnell gezeigt.   G
    Ablegen unter Ablenkung: Der Rüde liegt während der Vorführung des 2. Hundes ruhig und sicher. Der Wechsel in die EGS wird schnell gezeigt.   V
    Gut 87 Punkte
  • Siegbert Becker, Hutch von Black Grey
    Freifolge: Der  Rüde geht leicht schräg und muss trotz Körperhilfe des HF  teilweise konzentrierter  folgen. In der Gruppe enger mitgehen.   G
    Sitz aus der Bewegung: Die Grundstellung muss besser eingenommen werden. In der Entwicklung geht der Rüde leicht schräg. Das  HZ wird sofort angenommen. Der Rüde sitzt in der Folge ruhig und sicher bis zum Abholen.   SG
    Ablegen in Verbindung mit Herankommen: In der Entwicklung muss der Rüde im Laufschritt besser mitgehen. Auf HZ kommt der Hd. schnell zum HF und zeigt beim versetzten Vorsitz ein leichtes anstoßen.  G
    Stehen aus dem  Laufschritt: Nach freudiger Entwicklung nimmt der Rüde das HZ sofort an, muss dann in der Folge der Übung etwas ruhiger stehen. Auf HZ kommt er schnell zum HF und zeigt einen geraden Vorsitz.   SG
    Bringen auf  ebener Erde: Der Rüde zeigt einen flotten Hinweg, eine direkte Holzaufnahme. Der Rücklauf muss zum Ende schneller gezeigt werden und das Holz im Vorsitz fester gehalten werden.    G
    Bringen über die Hürde: Beim Hinsprung streift der Rüde leicht, zeigt dann eine direkte Holzaufnahme und einen kraftvollen Rücksprung. Das Holz im Vorsitz fester halten.   SG
    Bringen über eine  Schrägwand: Nach einem kraftvollen Hinsprung, einer direkter Holzaufnahme und einem kraftvollen Rücksprung muss der Rücklauf etwas schneller gezeigt werden und das Holz im Vorsitz fester gehalten werden.   G
    Voraussenden mit Hinlegen: Nach leicht schräger Entwicklung geht Rüde sehr schnell in die angezeigte Richtung, muss sich auf HZ wesentlich schneller legen und erhält ein ZHZ. In der Folge muss der Rüde bis zum Abholen ruhiger liegen.   B
    Ablegen unter Ablenkung: Der Rüde liegt während der Vorführung des 2. Hundes ruhig und sicher. Der Wechsel in die EGS wird schnell gezeigt.   V
    Gut 86 Punkte 
  • Christopher Becker mit Cassius von der wilden Horde
    F
    reifolge:  Der Rüde zeigt eine aufmerksame konzentrierte Freifolge. Er geht dabei leicht schräg vor. Die Kehrtwendungen müssen etwas enger gezeigt werden. Nach dem Halten muss der Schenkel etwas ausgiebiger gezeigt werden.   G
    Sitz aus der Bewegung: In der Entwicklung geht der Rüde leicht schräg. Auf HZ muss sich der Rüde etwas schneller durchsetzen. Er sitzt dann in der Folge ruhig und sicher.   SG
    Ablegen in Verbindung mit Herankommen: In der Entwicklung geht der Rüde leicht schräg. Auf HZ legt sich der Rüde schnell. Beim Abrufen kommt er schnell zum HF. Der Vorsitz ist gerade. Er wechselt schnell in die  EGS.   SG
    Stehen aus dem Laufschritt: Auf HZ steht der Rüde sofort muss in der Folge etwas ruhiger stehen. Er kommt auf HZ sehr schnell zum HF. Der Wechsel in die EGS muss min. gerader geigt werden.   SG
    Bringen auf  ebener Erde: In der GrSt. muss der Rüde beim Werfen des Holzes etwas ruhiger sitzen. Auf HZ zeigt der Rüde ein schnelles Bringen. Im Vorsitz muss das Holz etwas fester gehalten werden.   SG
    Bringen über die Hürde: Der Rüde zeigt einen kraftvollen Hin und Rücksprung, eine direkte Holzaufnahme. Beim leicht schrägen Vorsitz muss das Holz etwas fester gehalten werden.   SG
    Bringen über eine Schrägwand: In der GrSt. min. ruhiger sitzen. Der Rüde zeigt einen kraftvollen Hin und Rücksprung, eine direkte Holzaufnahme. Im Vorsitz muss das Holz etwas fester gehalten und auf HZ besser abgegeben werden.   G
    Voraussenden mit Hinlegen: In der Entwicklung geht Rüde aufmerksam mit.  Auf HZ entfernt sich der Rüde sehr schnell in die angezeigte Richtung muss sich auf HZ schneller legen.   SG
    Ablegen unter Ablenkung: Anfangs der Übung  schnuffelt der Rüde etwas. SG
    Vorbildliche Vorführweise
    Sehr Gut 90 Punkte  
  • Volker Spall mit Keagan von der Salztalhöhe
    Freifolge: In der Freifolge muss der Rüde etwas freudiger und etwas gerader folgen. Die KW muss der Rd. besser mitgehen er erhält hier HF-Hilfen. Beim Halten sitzt er leicht schräg.   B
    Sitz aus der Bewegung: In der Entwicklung geht der Rüde leicht schräg. Auf HZ besser durchsetzen. Er sitzt dann in der Folge der Übung ruhig und sicher.   SG
    Ablegen in Verbindung mit Herankommen: Das HZ zum Ablegen wird mit leichter Körperhilfe gegeben. Beim Abrufen kommt der Rüde flott zum HF und zeigt ein leicht versetzten Vorsitz. Der Wechsel in die EGS wird leicht schräg gezeigt.   G
    Stehen aus dem  Laufschritt: Die Entwicklung ist aufmerksam, das HZ zum Stehen wird sofort ausgeführt.  Beim Abrufen kommt der Rüde schnell zum HF, zeigt trotz Spreizhaltung des HF einen leicht schrägen Vorsitz. Die EGS wird leicht schräg gezeigt.   G
    Bringen auf ebener Erde: Der Rüde zeigt einen schnellen Hinweg, eine direkte Holzaufnahme. Der Rücklauf muss zum Ende etwas schneller gezeigt werden. Die EGS wird leicht schräg gezeigt.   SG
    Bringen über  die Hürde: In der GrSt. muss der Rüde besser durchsitzen. Er zeigt 2 kraftvolle Sprünge und eine direkte Holzaufnahme. Das Holz muss im Vorsitz der schräg gezeigt wird fester gehalten werden.   G
    Bringen über eine Schrägwand: Der Rüde zeigt 2 kraftvolle Sprünge und eine direkte Holzaufnahme. Das Holz muss auf HZ besser abgegeben werden und die EGS etwas gerader gezeigt werden.   SG
    Voraussenden mit Hinlegen: Nach aufmerksamer Entwicklung entfernt sich der Rüde auf HZ schnell und gerade in die angezeigte Richtung. Auf HZ legt sich der Rüde sofort und liegt ruhig bis zum Abholen.  V
    Ablegen unter Ablenkung: Anfangs der Übung  schnuffelt der Rüde etwas. SG
    Gut 87 Punkte
  • Jens Fischer mit Attila von Esseltal
    Freifolge:  Der Rüde zeigt eine aufmerksame konzentrierte Freifolge. Er geht dabei leicht schräg. Die Kehrtwendungen muss der Rüde schneller aufschließen. In der Gruppe hängt er leicht nach.   G
    Sitz aus der Bewegung: In der Entwicklung min. gerader gehen und auf HZ etwas schneller setzen. Er sitzt dann in der Folge ruhig und sicher bis zum Abholen   SG
    Ablegen in Verbindung mit Herankommen: In der Entwicklung geht der Rüde aufmerksam mit. Auf HZ welches mit leichter Körperhilfe des HF gegeben wird legt sich der Rüde sofort. Beim Abrufen kommt der Rüde flott zum HF. Beim Vorsitz der leicht versetzt gezeigt wird stößt der Rüde leicht an. G
    Stehen aus dem Laufschritt: In der Entwicklung geht der Rüde aufmerksam und konzentriert mit. Auf HZ muss der Rüde etwas schneller stehen. Beim Abrufen kommt er schnell zum HF. Der Vorsitz ist gerade. Er wechselt schnell in die  EGS.   SG
    Bringen auf  ebener Erde: Der Rüde zeigt einen schnellen Hin und Rückweg und eine direkte Holzaufnahme. Beim leicht schrägen Vorsitz stößt der Rüde an.   G
    Bringen über  die Hürde: Beim Hinsprung streift der Rüde. Beim Vorsitz stößt er an und muss min. gerader sitzen.   G
    Bringen über eine Schrägwand: Die Sprünge sind kraftvoll. Er zeigt eine direkte Holzaufnahme. Beim Vorsitz stößt er leicht an.   SG
    Voraussenden mit  Hinlegen: Auf HZ entfernt sich der Rüde zielstrebig in die angezeigte Richtung. Nach dem HZ zum Ablegen liegt der Rüde sofort muss aber in der Folge ruhiger liegen. Er kommt hier leicht hoch.   G
    Ablegen unter  Ablenkung: Anfangs der Übung  schnüffelt der Rüde minimal.   V
    Sehr Gut 90 Punkte 
  • Jens Scheika mit Campino von der wilden Horde
    Freifolge:  Die GrSt. wird mit leichter Körperhilfe durch Armausstellen gezeigt. In der Freifolge geht der Rüde sehr aufmerksam jedoch leicht schräg. Alle Wendungen müssen min. enger gezeigt werden. Beim Halten sitzt er gerade.
    Sitz aus der Bewegung: GrSt. dto. In der Entwicklung geht der Rüde leicht schräg. Auf HZ sitzt der Rüde sofort.  Er sitzt in der Folge ruhig und sicher.   SG
    Ablegen in Verbindung  mit Herankommen: GrSt. dto.   In der Entwicklung die etwas ausgiebiger gezeigt werden muss, geht der Rüde leicht schräg. Das HZ wird sofort angenommen. Beim Abrufen kommt der Rüde schnell zum HF. Der Vorsitz ist gerade.   G
    Stehen aus dem Laufschritt: GrSt. dto.   Auf HZ steht der Rüde sofort. Er steht in der Folge ruhig bis zum Abrufen. Beim Abrufen kommt der Rüde schnell zum HF. Der Vorsitz ist gerade.  Beim wechseln in die EGS schiebt der Rüde den Kopf zwischen HF und Hand.   SG
    Bringen auf ebener Erde: Der Rüde geht flott zum Holz, zeigt eine direkte Holzaufnahme. Der Rücklauf muss zum Ende etwas schneller gezeigt werden. Der Vorsitz ist leicht schräg.   SG
    Bringen über  die Hürde: Die Sprünge sind kraftvoll. Er zeigt eine direkte Holzaufnahme. Der Rücklauf muss zum Ende minimal schneller gezeigt werden. Beim geraden Vorsitz das Holz etwas ruhiger halten.   SG
    Bringen über eine Schrägwand: Der Rüde geht leicht vor dem HZ zum Holz. Er zeigt dabei kein Hinsprung. Die Holzaufnahme ist direkt der Rücksprung kraftvoll. Im Vorsitz das Holz etwas ruhiger halten.   M
    Voraussenden mit Hinlegen: In der Entwicklung geht Rüde aufmerksam mit.  Auf HZ entfernt sich der Rüde sehr schnell in die angezeigte Richtung muss sich auf HZ schneller legen.   SG
    Ablegen unter Ablenkung: Der Rüde liegt während der Vorführung des 2. Hundes ruhig und sicher. Der Wechsel in die EGS wird schnell gezeigt.   V
    Gut 87 Punkte 

 

Schutzdienst / Richter: Rainer Voortman

Nummer der Übungen:

1. Streife nach den Helfer, 2. Stellen und Verbellen, 3. Verhinderung eines Fluchtversuches des Helfers, 4. Abwehr eines Fluchtversuches des Helfers, 5. Rückentransport, 6. Überfall auf den Hund aus den Rückentransport, 7. Abwehr eines Angriffes mit Lauerstellung, 8. Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungs-Phase

  1. Helmut Welsch mit Dasko vom Weißeritztal
    Ü1 Drangvolle zielstrebige Streife, Verstecke 1 und 2 etwas enger umlaufen: SG+. Ü2 Enges druckvolles Stellen, drangvolles, anhaltendes Bellen, auf Hz. kommt der Hund direkt zum Fuß des HF: V. Ü3 Der Hund zeigt sich führig zur Ablage. Geht sehr energisch in den Helfer, der Griff ist voll und fest, Übergangsphase etwas länger zeigen lässt sofort ab und stellt druckvoll: V Ü4 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff der Griff ist voll und ruhig, Übergangsphase etwas länger zeigen, lässt ab, stellt drangvoll: V Ü5 Der Hund zeigt sich führig, der Abstand laut PO wird eingehalten: V Ü6 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, Griff muss etwas voller und ruhiger sein, lässt ab, stellt anhaltend. Zeigt sich führig beim Seitentransport:SG.Ü7 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, der Griff muss minimal voller sein, lässt ab stellt druckvoll: SG+. Ü8 Der Hund geht energisch durch den Angriff, der Griff ist voll und ruhig, lässt ab, stellt anhaltend. Beim anschließenden Seitentransport etwas führiger zeigen: V
    TSB „a“ Gesamtbewertung 96 Punkte V
  2. Siegbert Becker mit Hutch von Black Grey
    Ü1 Hund zeigt eine drangvolle und zielstrebige Streife, alle Verstecke werden eng umlaufen: V. Ü2 Enges druckvolles Stellen, drangvolles, anhaltendes Bellen, auf Hz. etwas direkter zum Fuß des HF: SG+. Ü3 Der Hund zeigt sich führig zur Ablage. Geht energisch in den Helfer, der Griff ist voll und fest, etwas klarer trennen, stellt druckvoll: V Ü4 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff der Griff ist voll und fest, lässt ab, stellt drangvoll: V Ü5 Der Hund geht leicht vor, der Abstand laut PO wird eingehalten: SG Ü6 Der Hund muss minimal direkter durch den Angriff gehen, setzt einen vollen festen Griff, läßt auf Hz sofort ab, stellt anhaltend, beim herantreten des HF leicht zu diesen orientiert. Zeigt sich führig beim Seitentransport:SG. Ü7 Der Hund muss minimal direkter durch den Angriff gehen, der Griff ist voll und fest, er lässt ab stellt druckvoll: SG. Ü8 Der Hund geht energisch durch den Angriff, der Griff ist voll und fest, lässt ab, stellt anhaltend. Beim herantreten des HFs leicht zu diesen orientiert. Er zeigt sich führig beim anschließenden Seitentransport: V
    TSB „a“ Gesamtbewertung 96 Punkte V
  3. Christopher Becker mit Cassius von der wilden Horde
    Ü1 Sehr zielstrebige drangvolle Streife, die Verstecke werden eng umlaufen: V.
    Ü2 Kommt zum Versteckt muss sich erstsicherer zeigen packt einmal kurz in den Arm, danach stabilisiert sich der Hund.: G. Ü3 Der Hund zeigt sich führig zur Ablage. Geht sehr energisch in den Helfer, der Griff ist voll, fest und ruhig, lässt auf Hz sofort ab, stellt druckvoll: V. Ü4 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, der Griff ist voll und fest, etwas klarer trennen, stellt danach drangvoll: V. Ü5 Der Hund zeig sich führig geht leicht vor: SG. Ü6 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, setzt einen vollen festen Griff, dieser muss minimal ruhiger gehalten werden, muss minimal klarer ablasen, stellt anhaltend. Zeigt sich führig beim Seitentransport: SG+. Ü7 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, setzt einen festen Griff, der minimal voller sein muss lässt ab stellt anhaltend: SG+. Ü8 Der Hund geht energisch durch den Angriff, setzt einen festen vollen Griff, muss auf Hz deutlich schneller ablassen, stellt anhaltend. Beim anschließenden Seitentransport muss er sich  führiger zeigen: G+.
    TSB „a“ Gesamtbewertung 93 SG
  4. Volker Spall mit Keagan von der Salztalhöhe
    Ü1 Drangvolle Streife, Versteck 2 wird nicht angelaufen, muss sich etwas führiger bei der Übung zeigen: B+. Ü2 Enges druckvolles Stellen, etwas früher mit den Bellen anfangen, etwas flüssiger bellen, auf Hz. kommt der Hund direkt zum Fuß des HF: SG. Ü3 Der Hund zeigt sich führig zur Ablage. Geht sehr energisch in den Helfer, der Griff ist voll und fest, lässt sofort ab und stellt druckvoll: V G Ü4 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff der Griff muss etwas voller und ruhiger sein, lässt ab, stellt drangvoll: V Ü5 Der Hund geht vor, der Abstand laut PO wird eingehalten: G Ü6 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, setzt einen festen vollen Griff, lässt ab, stellt anhaltend. Zeigt sich führig beim Seitentransport: V. Ü7 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, der Griff muss etwas voller sein, lässt ab stellt druckvoll: SG. Ü8 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, der Griff ist voll fest und ruhig, lässt ab, stellt anhaltend. Beim anschließenden Seitentransport muss er etwas führiger sein: V
    TSB „a“ Gesamtbewertung 93 Punkte SG
  5. Jens Fischer mit Attila von Esseltal
    Ü1 Sehr zielstrebige drangvolle Streife, die Verstecke 2 und 4 minimal enger umlaufen: V. Ü2 Enges druckvolles Stellen, etwas früher bellen, in der Endphase besser durchbellen: G+. Ü3 Der Hund zeigt sich führig zur Ablage. Geht sehr energisch in den Helfer, der Griff ist voll und ruhig, etwas klarer trennen, stellt druckvoll: SG+. Ü4 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, der Griff ist voll und fest, muss auf Hz klarer trennen, stellt drangvoll: SG+. Ü5 Der Hund geht vor, der Abstand laut PO zum Helfer ist deutlich zu weit: B. Ü6 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, setzt einen vollen festen Griff, der in der Belastungphase ruhiger gehalten werden muss, lässt ab stellt anhaltend. Zeigt sich führig beim Seitentransport:  SG+. Ü7 Der Hund geht sehr energisch in den Helfer, setzt einen festen Griff, der etwas voller gesetzt werden muss, muss wesentlich klarer trennen, stellt anhaltend: G. Ü8 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, setzt einen festen vollen Griff, muss klarer trennen, stellt anhaltend. Er zeigt sich führig beim Seitentransport: SG
    TSB „a“ Gesamtbewertung 92 SG
  6. Jens Scheika mit Campino von der wilden Horde
    Ü1 Drangvolle zielstrebige Streife, Alle Verstecke werden eng und zielstrebig umlaufen: V. Ü2 Enges druckvolles Stellen, drangvolles, anhaltendes Bellen, leichtes belästigen des Helfers, kommt auf Hz. direkt zum Fuß des HF: SG+. Ü3 Der Hund zeigt sich führig zur Ablage. Geht sehr energisch in den Helfer, der Griff ist voll muss ruhiger gehalten werden, lässt sofort ab und stellt druckvoll: SG Ü4 Der Hund geht energisch durch den Angriff der Griff muss etwas voller und ruhiger gehalten werden, lässt ab, stellt drangvoll: SG Ü5 Der Hund zeigt sich führig, der Abstand laut PO wird eingehalten: V Ü6 Der Hund geht energisch durch den Angriff, der Griff muss etwas voller und ruhiger gehalten werden, stellt anhaltend. Zeigt sich führig beim Seitentransport: SG. Ü7 Der Hund muss etwas direkter durch den Angriff gehen, der Griff muss etwas voller und ruhiger sein, lässt ab stellt druckvoll: G+. Ü8 Der Hund geht sehr energisch durch den Angriff, der Griff ist voll und fest, muss minimal klarer trennen, stellt anhaltend, belästigt leicht den Helfer. Muss sich beim Seitentransport etwas führiger zeigen: SG
    TSB „a“ Gesamtbewertung 91 Punkte SG

Siegerliste-001

Posted by Martina in Leistung
LG Qualifikation 7-Länderwettkampf

LG Qualifikation 7-Länderwettkampf

MannschaftSieger der Qualifikationsprüfung wurde Helmut Welsch mit Dasko vom Weißeritztal. Platz 2 erreichte Siegbert Becker mit Hutch von Black Grey und Platz 3 Christopher Becker mit Cassius von der wilden Horde. Die Plätze 4 bis 6 belegten Volker Spall mit Keagan von der Salztal-Höhe, Jens Fischer mit Attila vom Esseltal und Jens Scheika mit Campino von der wilden Horde.

Die vorgenannten Teams bilden die Mannschaft der LG Hessen-Süd für den 7-Länderwettkampf in Kronau (LG Baden). Komplettiert wird die Mannschaft mit den Ersatzstartern Siegbert Becker mit Dorcas von der Pflaumbachstraße und Nicole Könitzer mit Elfi von der Rappacher Höhe.

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Posted by Martina in Leistung
Bericht zur Zucht- und Ausbildungswarte Tagung

Bericht zur Zucht- und Ausbildungswarte Tagung

Am Sonntag, 24.01.15, fand die Zucht- und Ausbildungswarte-Tagung in Fernwald-Steinbach statt. Da für diesen Tag Wetterwarnungen mit Schneetreiben und Sturm gemeldet wurden, sind sicherlich einige zu Hause geblieben. Mit 64 Teilnehmern lag die Tagung etwas unter den Teilnehmerzahlen der Vorjahre.

Der OG-Vorsitzende Reiner Beitel begrüßte alle Teilnehmer und übergab das Wort an den Ausbildungswart Paul-Werner Koch.

Paul_Werner_KochPauli begrüßte die Kolleginnen und Kollegen vom LG Vorstand und alle Teilnehmer. Wie gewohnt gab er einen Jahresrückblick der Veranstaltungen und nutzte die Gelegenheit die besonderen Ereignisse des vergangenen Jahres herauszustellen und den Teilnehmern für die Erfolge zu gratulieren außerdem ging er   kurz auf die Jahresberichte der OG-Ausbildungswarte ein. Er stellte fest, dass noch viele Berichte fehlen und erinnerte an die Abgabe der Jahresberichte. Er erläuterte einige Punkte, die beim Ausfüllen des statistischen Teils im Bericht zu beachten sind.

Reiner_BeitelAls zweiter Redner gab der 2. Ausbildungswart Reiner Beitel Informationen über die Helfertätigkeiten. 2014 gab es einige Zusammentreffen der Lehrhelfer und zwei gemeinsame Übungsstunden. Reiner ist bestrebt die Zusammenarbeit der Lehrhelfer zu verbessern. Er ruft auch zu mehr Motivation auf und wünscht sich eine gute und beständige Zusammenarbeit. Er zog Bilanz von den LG Veranstaltungen und lobte beide Nachwuchshelfer Erik Lewald und Marc Eberius, deren Einsätze sehr gelungen waren. Zum Jahresende wurde Marc zum Lehrhelfer benannt. Im Anschluss erläuterte Reiner viele Details zur IPO Prüfungsordnung. Während seines Vortrags kamen einige Fragen auf, die er sofort beantwortet hat.

Karl-HeinzNach einer kurzen Mittagspause berichtete unser LG-Zuchtwart Karl-Heinz Zygadto über Zahlen, die uns alle angehen. Die graphischen Darstellungen zeigten deutlich den Rückgang der Züchter, der Wurfeintragungen, der Teilnehmer an Zuchtschauen und die Anzahl der Körungen. Er appellierte an alle, dass diese Warnsignale sehr drastisch sind und wir versuchen müssen, das zu stoppen.

Anschließend wurden die VA Hunde und die ersten 12 platzierten Hunde der BSP besprochen. Auffallend ist, dass viele Hunde immer wiederkehrende Inzuchten aufweisen. Das ist nicht nur im Bereich der VA Gruppe so, sondern genauso bei den Hunden der BSP.

Karl-Heinz gab uns einen kurzen Überblick über die momentane Situation bezogen auf die Vererbung der Größe. Er erläuterte die Änderung der Zuchtordnung hinsichtlich der erlaubten Inzuchten. Anhand einer Tabelle konnte er aufzeigen, dass die Einschränkung der Inzuchten uns kaum beeinträchtigen. Der Prozentsatz der getätigten Inzucht 2-3; 2-4 oder 2-5 (auch umgekehrt) ist in den letzten Jahren verschwindend gering. Weitere Schritte sind in der Diskussion und die Entwicklung bleibt abzuwarten.

Gegen 15:00 Uhr wurde die Tagung beendet.

Bei der OG Fernwald-Steinbach bedanke ich mich im Namen des LG-Vorstandes für die gute Bewirtung.

Mandy Menzel

LG-Pressereferentin

 

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