Bundessiegerprüfung 2018

vom 20.-23. September 2018 in Verden/Aller

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits am 19.09. reisten unsere Teams in den Norden um die Hunde optimal auf den Wettkampf vorzubereiten und den Stress der langen Anfahrt zu minimieren.

In Großhutbergen bei Verden fanden wir in einem Landgasthof Unterkunft. Jasmin Kretzer hatte wieder eine gute Wahl getroffen. Es gab auf dem Gelände des Gasthofes genügend Parkplätze – auch für die Hundeanhänger – und im Umfeld genügend Möglichkeiten die Hunde zu bewegen. Die Speisekarte war klein, aber ausreichend und wenn man sich mit den Bedienungen verstand, bekam man auch etwas zu trinken.

Verden ist die Hauptstadt der Pferdezucht (Hannoveraner) und das Umfeld mit den großen Weiden trat dafür den Beweis an. Ein flaches Land, das durch das Urstromtal (Pleistozän) geprägt ist.

Das Wetter nun ja – am Mittwoch und Donnerstag noch sonnig mit hohen Temperaturen dann am Freitag ein Unwetter, samstags bewölkt und sonntags regnerisch.

Das Fährtengelände war groß, nahezu gleichmäßig und logistisch optimal eingeteilt von dem Meppener Fährtenteam. Nur 15 Minuten vom Stadion entfernt, wurden oft kleine Fährten gelegt. Das Wetter allerdings sorgte für Unterschiede s.u.

Ein kleines Stadion – hübsch – und ausreichend groß, hätte man das Verbellen vor der Haupttribüne eingerichtet. Die Unterordnung fand auf einem Teil der Pferderennbahn statt. Für eine BSP nicht der erforderliche Rahmen und das obwohl Sportplätze in der Nähe waren.

Der Kommersabend fand im Zelt des Stadions statt: unsere Leute waren alle vor Ort und auch der LG-Vorsitzende war oft an unserer Seite.

Viele Plätze nicht besetzt. Nur Lautstarke vor der Theke. Die Reden dadurch und durch die ungenügende Beschallungsanlage unverständlich.

Hier muss man wieder zu alter Regelung im Saal zurückkommen.

Nach der Siegerehrung wollte ich im Zelt noch ein paar Worte an die Mannschaft richten, war hier schon abgebaut. Ich denke, da muss für die Zukunft manches besprochen werden.

Unsere Mannschaft verhielt sich vor Ort absolut kameradschaftlich und sportlich und ging mit hohem Engagement zu Werke, so dass ich an dieser Stelle noch einmal Herzlichen Dank sagen will.

Durch die im Vorfeld gezeigten Leistungen erwarteten wir nun hier keine Wunder, aber dass es uns so erwischte: Es fing damit an, dass 4 Teams am Freitagmittag mit der Fährte dran waren. Während und nach dem Unwetter erwischte es 3 von 4 und Benni ging mit 75 raus. Durch die Enge des Zeitplans kann man natürlich keine Ersatzfährten erwarten.

In der Folge auch Fehler, die man nicht erwartete. So verließ Buck durch ein Missverständnis den Helfer – Abbruch. Bei Bernd Scheibelein, der mit 98 in der Fährte und einer freudigen UO gut vorgelegt hatte, setzte sich der Hd beim Abrufen am Versteck zum Richter – diese Übung im untersten Mangelhaft. Dies nur als Beispiele. Weil nur bestandene Teams in die Mannschaftswertung eingehen, war auch dort kein Ergebnis zu erwarten.

Und jetzt begebe ich mich auf dünnes Eis.
Meine Meinung:

Man muss konstatieren, dass in allen Sparten sehr kritisch bewertet wurde. Das muss in dieser Ausprägung ein Ende haben. Besonders wenn vermutete Fehler oder Hilfen Eingang in die Bewertung finden. Es kann nicht sein, dass ein SG schon Ausnahme ist.

Dies ist Hundesport, ein Hobby: Es darf ruhig auch mal – nur ganz klein bisschen – Spaß machen.

Für Alle, Kopf hoch und bitte Weitermachen.

Im September 2018
Paul Werner Koch

Hundeführer Hund A B C Gesamt Note Platz
Bernd Scheibelein Biss vom Haus Salztalblick 98 86 80 264 G 47
Markus Horch Titus z Kraje Karla IV 80 86 93 259 G 59
Jasmin Kretzer Esprit vom Verdener Wappen 92 80 85 257 G 67
Benjamin Schweizer Baghira vom Wolfsstolz 75 87 80 242 G 90
Siegfried Heldenberger Kayano von der Zwitscherklause 70 82 87 240 G 92
Michael Schweikert Jari vom Rothaarpark 12 80 93 M  
Siegbert Becker Hutch von Black Grey 12 75 89 M  
Thomas Droste Buck vom Hügelblick 95 83 0 M  
Thomas Kantyba Bruno vom Wolfsstolz 59 78 0 EZ