Bericht zur Sport- und Jugendwartetagung 2019

Am Sonntag, den 17. Februar fand in der OG Hausen-Obertshausen die gemeinsame Tagung des Sport- und Jugendbereichs statt.

Am Morgen begrüßte Ewald Renner (1.Vorsitzender) alle herzlich und gab den organisatorischen Ablauf bekannt.

Auf der Agenda stand als erstes das Referat vom LG Sportbeauftragten Bernhard Hoffmann.

Er stellte anhand der nur in geringem Umfang zur Verfügung stehenden Statistiken die Entwicklung in den Sportarten Agility, Obedience und Rally-Obedience auf Bundes- und Landesebene vor. Dabei konnte erkannt werden, dass Rally-Obedience sich im Aufwind befindet und recht gut in den Ortsgruppen angenommen wird.

Im Bereich Obedience und Rally-Obedience wird es Durchführungsbestimmungen für die DM und SV-Meisterschaften geben.

Wichtig: ab sofort sind Meldungen in diesen Sportarten mit dem Ziel einer Teilnahme an den deutschen Meisterschaften über den LG-Sportbeauftragten zu leiten – sofern ein Anmeldeportal besteht ist eine Meldung separat zu steuern.

Ab der SV-Meisterschaft im Bereich Rally-Obedience (25./26.08.2019) wird eine SV-Leistungskarte zwingend für diesen Sportbereich eingeführt. Diese Leistungskarte wird – wie bereits bei Agility und Obedience – bei der HG beantragt.

Die eingegangenen Jahresberichte der OG-Sportbeauftragten waren ein weiteres Thema. Leider sind nur etwas mehr als 50 % der Berichte aus den Ortsgruppen eingegangen, von denen Aktivitäten im Sportbereich bekannt sind. Eine verlässliche Darstellung war aufgrund der fehlenden Daten nicht möglich.

Der Hessencup mit den Änderungen in der Bewertung wurde bekanntgegeben und erläutert. Diese neuen Bestimmungen sind auf der LG-Homepage eingestellt und einzusehen.

Auf der LG-Homepage wurde auch eine Checkliste für die Durchführung eines Agility-Turniers eingestellt. Checklisten für den Bereich Obedience und Rally Obedience werden folgen.

Bei der Besprechung der Terminplanung 2019 musste festgestellt werden, dass es im Bereich Rally-Obedience eine Terminüberschneidung am 02.06.2019 geben wird. OG Darmstadt 08 und OG Großauheim bieten hier jeweils eine Teilnahme an.

In Verbindung mit den Verpflichtungen von Richtern aus anderen Verbänden wurde der Ablauf des Antrages auf Terminschutz dargestellt und die Gründe erläutert, die zu einer verzögerten Bearbeitung seitens der HG führen können.

Besonders drastisch ist jedoch die noch offene Terminplanung im Bereich der Regionalliga:

Lediglich die Termine 22.06.2019 (OG Idstein) und 26.10.2019 (OG Ffm.-Praunheim) stehen fest, da das ursprüngliche Angebot der OG Lorsch ein RL-Turnier am 14.09.2019 auszurichten nicht umgesetzt werden kann. Hier wäre eine Bewerbung dringend erforderlich. Es kommt sonst noch zu einer Absage für diesen Bereich.

Damit wir im Jahr 2020 nicht wieder vor dem gleichen Problem stehen, bitte ich dringend um Angebote für die Durchführung der RL-Turniere 2020.

Ab dem Jahr bzw. im Jahr 2020 gilt folgendes:

  • Terminschutzsperre für die Turnierwochenenden der Bundesliga werden wieder aufgehoben – gleiches gilt für das BL-Finale
  • Terminschutzsperre für die SV-Meisterschaft bleibt bestehen.
  • Terminschutzsperren für alle Veranstaltungen in unserer LG Hessen Süd:
  • 18./19.04.2020 HJJM OG Dieburg
  • 25./26.04.2020 7-Länder-Wettkampf (unsere LG ist Ausrichter)
  • Für den Bereich Agility gilt eine Terminschutzsperre für den 16.08.2020: Hessencup

Weitere Infos werden über die LG-Homepage weitergeben oder durch separate E-Mail an die OG-Sportbeauftragten.

Pünktlich um 14.00 begrüßte Landesgruppenjugendwart Thomas Kantyba die rund 30 Teilnehmer, die er bei dieser Veranstaltung persönlich kennenlernen durfte.

Mit einer Gesprächsrunde begann Thomas seine Tagung. Jeder Teilnehmer stellte sich kurz vor und berichtete über die Jugendarbeit in seiner OG.

Nach einer kurzen Pause gab Thomas mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation einen Rückblick auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahrs.

Beim Blick in die “Zukunft” erläuterte Thomas, wie er sich die Jugendarbeit in den Ortsgruppen vorstellt und was die Aufgaben der OG-Jugendwarte sein sollten.

Festgestellt wurde, dass in 44 Ortsgruppen kein gewählter Jugendwart existiert – aber keine Jugendlichen in Ortsgruppen zu haben bedeutet nicht, keine Jugendarbeit zu leisten, sondern vielmehr, gezielt darauf hinzuarbeiten, Jugendliche für unseren Verein zu begeistern.

An dieser Stelle spreche ich meine Anerkennung und meinen Dank an die OG Groß-Bieberau aus, die umgehend nach der Tagung Taten folgen ließ: Es wurde zu altersgerechten Trainingsstunden für Kinder und Jugendliche mit ihren Hunden eingeladen.

Diese Aktion erregte auch bei der Bundesjugendwartin Aufmerksamkeit, worauf über die Jugendstiftung Unterstützung in Form von Flyern usw. angeboten wurde.
Ein Beispiel, dem viele Ortsgruppen folgen sollen.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Bereitschaft für Betreuer-Tätigkeiten bei Jugendzeltlagern oder Ausflügen. Es wird immer schwieriger, vom Arbeitgeber Sonderurlaub oder Freistellung für unsere Jugendarbeit genehmigt zu bekommen, trotz Regelung für Mitarbeiterinnen im Öffentlichen Dienst.

Thomas möchte unsere OG-Jugendwarte stärker in das Geschehen der LG-Jugendarbeit einbinden und schlug vor, sich regelmäßig zum Austausch bzgl. Ideen und Anregungen mit den Jugendwarten und Unterstützern zu treffen. Dies fand bei den Teilnehmern große Zustimmung. Auch Jugendliche selbst waren bei der Tagung anwesend und warfen Ihre Ideen zur Anregung und Diskussion in die Runde. Das wurde von allen Teilnehmern sehr positiv aufgenommen.

Thomas stellte fest, dass aus unserer LG sehr viele Unterstützer für  Jugendarbeit im Verein für Deutsche Schäferhunde aktiv sind und bedankte sich für ihre Begeisterung,  Unterstützung und die geleistete Arbeit.

Bei der OG Obertshausen bedankte er sich für die Gastfreundschaft und die sehr gute Bewirtung.

Bernhard Hoffmann und Thomas Kantyba